Tag: Save the Children

Eine Woche in Somalia


Unsere Mitarbeiterin Rachel Palmer reiste nach Somalia, um sich ein Bild von der Situation am Horn von Afrika zu machen. Rachel arbeitet bereits seit sechs Jahren für Save the Children, sie ist sehr erfahren und war schon in Niger, im Sudan und in Liberia. Aber sie selbst sagt, das was momentan in Ostafrika passiert habe sie noch nie gesehen. Ihre Eindrücke und Erfahrungen beschreibt Rachel in diesem Blog.

“Als ich im Flugzeug nach Somalia saß und über die Region Puntland flog, war alles was ich sehen konnte trockene, staubige Schwaden, die sich unter mir ausbreiteten. Ich musste nur nach unten schauen und konnte die Auswirkungen der Dürre auf das Land deutlich sehen. Aber ich war noch viel erschrockener, als ich mit eigenen Augen sah, welche Auswirkungen eine solche Dürre auf Menschen, insbesondere Kinder hat.


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Bis der Regen kommt…

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children

Foto: Ed Ou/Reportage by Getty for Save the Children


Gerade kämpfen wir uns mal wieder durch einen verregneten Sommer. Geplagt von den Launen der Wetterfee stöhnt man da gern und hofft auf bessere Zeiten. Werde ich es noch trocken zur U-Bahn schaffen? Fahrrad oder doch lieber Auto? Da blitzt die Sonne durch, also schnell noch ein paar Strahlen tanken! Luxusprobleme. Denn wenn man ans Horn von Afrika schaut, dann verstummt man schnell. Unser Kollege Michael Klosson weiß spätestens nach drei Wochen in Ostafrika, was das Ausbleiben von Regen bedeuten kann:

“Right now, rain and its prolonged absence have become a matter of life and death for children and families across the Horn of Africa. They’re experiencing the region’s worst drought in 60 years. More than ten million people are already affected. The number is rising, and the world’s response is not keeping pace.
Hardworking families who depend on the land have lost their crops and their livestock. How can they feed their children? Many simply cannot.”


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„Wir alle wussten, was passieren kann!“

Justin Forsyth, CEO Save the Children UK, zur Situation am Horn von Afrika:

„Zwei unvorstellbare Tragödien entfalten sich derzeit am Horn von Afrika. Die eine – offensichtliche – ist das Schicksal von Millionen Kindern und ihren Familien. Auf der Suche nach Nahrung sind sie Wochen durch glühende Hitze unterwegs, kommen krank und ausgezehrt in überfüllten Flüchtlingslagern an. Ihr Überleben und ihre Zukunft sind ungewiss.


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Dänische Save the Children CEO besucht Dadaab

  Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Mimi Jakobsen, Save the Children Dänemark

Am letzten Wochenende besuchte Mimi Jakobsen, CEO von Save the Children in Dänemark, das überfüllte Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia. Wir haben ihre täglichen Blogeinträge hier zusammen gefasst:

„Wieder ein Mal Hunger in Afrika. Nein! Es handelt sich um die schlimmste Hungersnot seit 60 Jahren. Früher gab es in diesem Teil Afrikas einmal alle 10 Jahre eine Dürre, mittlerweile waren es vier schwere Dürren in gerade einmal fünf Jahren und nun diese Katastrophe.
Ich weiß, dass gerade Urlaubszeit ist. Wir möchten Geschichten hören, bei denen wir entspannen können. Aber die Kinder am Horn von Afrika können nicht auf das Ende unserer Urlaubszeit warten. Wir müssen jetzt verhindern, dass noch mehr Kinder sterben. Niemand kann alle retten, aber JEDER kann etwas tun.“, schreibt Mimi Jakobsen aus Dadaab.


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Zurück zur Schule in Côte d’Ivoire

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Schüler von Groupe Scolaire Quartier Lysée in Man, im Westen von Côte d’Ivoire.

Während Kinder in Deutschland den Sommerferien entgegenfiebern, hat für Mädchen und Jungen an der Elfenbeinküste wieder die Schule begonnen – endlich! Wegen der blutigen Unruhen in dem westafrikanischen Land konnten viele Kinder monatelang nicht zum Unterricht gehen, weil ihre Schule zerstört wurde oder als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wird. Unsere Kollegin Lisa Deters hat in einem kleinen Dorf in der Nähe von Abidjan Kinder getroffen, die dank Save the Children endlich wieder zur Schule gehen können.

“C’est magnifique”or “this is magnificent,” is the phrase that rings through my head as I walk out of a classroom filled with about forty excited children discovering their new Save the Children backpacks filled with school materials. Some are adjusting the straps and modelling their new bag; some are unpacking the contents, carefully inspecting and laying out each school item – pencils, pens, pencil sharpener, eraser, ruler set, notebooks, etc. – on the table, while others are reorganizing the contents and repacking.
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