Tag: Schutz

Deva spendet Medikamente für Côte d’Ivoire


Obwohl der neue Präsident Alassane Quattara inzwischen offiziell im Amt bestätigt ist, ist die humanitäre Krise in Côte d’Ivoire noch längst nicht beendet. Die blutigen Auseinandersetzungen haben mehr als eine Million Menschen in die Flucht getrieben – die Hälfte von ihnen sind Kinder. Immer noch herrschen gerade in den Gesundheitseinrichtungen katastrophale Zustände: Es gibt dort weder ausreichend Trinkwasser und Lebensmittel, noch Medikamente. Gemeinsam mit unserem Partner Deva haben wir nun dringend benötigte Antibiotika und andere Medikamente nach Abijan geflogen und dann weiter nach Man im Osten Côte d’Ivoires transportiert. Dort werden Sie an Gesundheitsstationen und Krankenhäuser verteilt, die Save the Children unterstützt. Diese Pakete sind nicht nur ein Zeichen der Hoffnung, sie retten Leben.

UN-Millenniumsziele: Der Countdown läuft

Rahina, 2 Jahre, mit ihrer MutterVom 20. bis 22. September 2010 wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York einberufen. Auf dem Prüfstand stehen die acht so genannten Millenniums-Entwicklungsziele (engl. Millennium Development Goals, MDGs).


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Immer mehr Naturkatastrophen

Wiederaufbauhilfe in Haiti

Wiederaufbauhilfe in Haiti

Erst Haiti, dann Madeira, dann Xynthia, dann Chile. Nicht nur in unserer subjektiven Wahrnehmung nehmen Naturkatastrophen immer mehr zu. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als vervierfacht. Der Weltbank zufolge sind 97 Prozent aller Todesopfer von Naturkatastrophen in Entwicklungsländern zu beklagen. Für uns als Kinderrechtsorganisation ein wichtiges Thema. Kinder sind von Katastrophen am stärksten betroffen. Schutzlos und oftmals von ihren Familien getrennt sind sie Naturgewalten und Konflikten hoffnungslos ausgeliefert.

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Kinder in Haiti brauchen besonderen Schutz

Kinder in Haiti brauchen dringend Schutz
Port-au-Prince ist plötzlich ganz nahe bei Berlin: Täglich erreichen mich neue Nachrichten aus dem Katastrophengebiet. Etwa eine Million Kinder in Haiti wurden durch das schwere Erdbeben von ihren Eltern getrennt, oder haben einen oder beide Elternteile verloren. Als Kind in Haiti aufzuwachsen war schon vor dem Erdbeben sehr schwierig und häufig mit harter Arbeit und großen Entbehrungen verbunden. Jetzt brauchen die Kinder in Haiti neben medizinischer Versorgung, Nahrung und sauberem Wasser vor allem auch Schutz. Sie sollen nach den traumatischen Erlebnissen so bald wie möglich wieder in Sicherheit und Geborgenheit leben können. Save the Children hat in Port-au-Prince und Jacmel insgesamt 32 Kinderschutzzentren eingerichtet. Für über 8.000 Kinder gibt es dort die Möglichkeit, zu spielen und zu lernen und damit zu beginnen, die schrecklichen Erlebnisse und ihre Trauer zu verarbeiten. Mein Engagement bei Save the Children Deutschland bietet mir die Chance, die Kinder in Haiti in dieser schweren Krisenzeit direkt zu unterstützen. Wichtig ist mir, dass wir diese Kinder auch nicht aus den Augen verlieren, wenn die mediale Aufmerksamkeit nachlassen wird.

“Wir arbeiten nicht mit Militär zusammen”

Sara Persson, Mitarbeiterin von Save the Children Schweden in Kabul.

Sara Persson arbeitet seit zwei Jahren für Save the Children in Afghanistan. Bei einem Besuch in Berlin berichtet sie über ihre Arbeit am Hindukusch und die Situation der Kinder vor Ort. Zur aktuellen Debatte über eine verstärkte Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen mit den NATO-Streitkräften äußert sie sich kritisch: “Wir arbeiten in Afghanistan nie mit den Militärs zusammen. Wir selbst und die Menschen, denen wir helfen, würden zu einem Angriffsziel. Die Bedrohung wäre dann noch viel größer, als sie ohnehin schon ist.”

Im Tagesspiegel fordert Christa Dammermann, Leiterin Programme bei Save the Children Deutschland, eine langfristige Aufbauperspektive für das Land. „Das Geld muss dahin fließen, wo es dringend gebraucht wird, und das sind zumeist abgelegene ländliche Gebiete und nicht solche, in denen ausländische Truppen stationiert sind.“