Chaos oder Koordination? Arbeit der NGOs in Haiti

Foto: Adriana Zehbrauskas / Polaris
In der aktuellen Berichterstattung unserer Kollegen aus Haiti stolpern wir immer wieder über Begriffe, die den Nichtkatastrophenfachmann schon einmal ins Grübeln bringen können. Eine Bezeichnung die man derzeit häufiger liest ist der sogenannte „Cluster Approach“.
Vor allem die sehr unkoordinierte und uneffektive Arbeitsweise verschiedener Hilfsorganisationen in Darfur 2004 gaben Anlass, die Einsätze der Hilfskräfte in akuten Notsituationen auf den Prüfstand zu stellen und neu zu ordnen.
Es wurden neun Cluster (“Gruppen”) für den Katastrophenfall gebildet. Ihre Schwerpunkte: Logistik, Telekommunikation, Organistation von Notlagern, Katastrophenschutz, Gesundheit, Ernährung, WASH (Wasser, Sanitär and Hygiene), Ersthife, Schutz. Später kamen zwei weitere Cluster dazu; Landwirtschaft und Schule/Bildung.
Jede Gruppe bekam klar definierte Aufgaben. Die einzelnen Organisationen werden entsprechend ihres Arbeitsschwerpunktes den einzelnen Gruppen zugeteilt. Die Leitung der Gruppen unterliegt in der Regel den einzelnen UN-Organisationen. Die UN hat Save the Children im aktuellen Einsatz in Haiti die Leitung der Gruppe „Bildung“ übertragen.

Trackback

Verlinken Sie diesen Artikel:

http://www.savethechildren-blog.de/2010/01/chaos-oder-koordination-arbeit-der-ngos-in-haiti/trackback/

Kommentar schreiben