Zurück in Maputo

SC_Office_MaputoEigentlich ist es ja Winter, also sollte es nicht regnen. Geregnet hat es aber doch, und zwar in Strömen, was die unbefestigten Straßen in rote Seen und Schlammlöcher verwandelte. In den letzten Tagen haben wir Projekte in der Provinz Gaza besucht, um mit den Gemeindevertretern, Mädchen und Jungen und den Lehrern über anstehende Aufgaben und ihre Probleme zu sprechen.

Ich bin immer noch sehr beeindruckt von den Gemeinden, die ihre Sache selbst in die Hand nehmen. Und ich bin auch froh, bei Save the Children zu arbeiten, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Wir haben zum Beispiel Schulgebäude gebaut, Toiletten eingerichtet und Brunnen gegraben. Um die Instandhaltung kümmern sich die Gemeinden aber nun selbst. In regelmäßigen Treffen mit unserer Mitarbeitern wird überlegt, wie zum Beispiel eine Reparaturarbeit vorgenommen werden kann. Außerdem steht mein Kollege mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, den Kontakt zu den lokalen Behörden herzustellen, die zum Beispiel jährlich die Wasserqualität der Brunnen prüfen oder Seife für die Sanitäranlagen bereitstellen sollen.

Mein Kollege wird nun immer weniger gebraucht, er kann sich nun weiteren Gemeinden widmen, die noch ganz am Anfang stehen. Zu Tun gibt es genug.

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