Ein Augenblick Freiheit
Am vergangenen Donnerstag hatte ein Film Premiere, den ich wärmstens empfehlen möchte: „Ein Augenblick Freiheit“. Er erzählt die Geschichte von drei Flüchtlingsgruppen, die aus dem Iran nach Westeuropa fliehen.
Am vergangenen Donnerstag hatte ein Film Premiere, den ich wärmstens empfehlen möchte: „Ein Augenblick Freiheit“. Er erzählt die Geschichte von drei Flüchtlingsgruppen, die aus dem Iran nach Westeuropa fliehen.
Heute steht im Tagesspiegel ein Artikel über einen pädophilen Fußballtrainer: „Strip-Poker kurz vor Mitternacht“. Als ich vor ein paar Monaten bei Save the Children im Bereich Corporate Partnerships anfing, war mir die Problematik des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen natürlich bekannt, aber ich habe mich bisher nicht beruflich – und schon gar nicht im Detail – damit auseinandergesetzt.
Am Abend nach der Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche Ende Juni, an der ich auch teilgenommen hatte, war ich wie meine Kolleginnen und Kollegen froh, dass die Veranstaltung so erfolgreich war und alles gut geklappt hat. Aber ich war auch schockiert von dem, was ich da zu hören bekam. Vor allem der Vortrag von Dr. Sharon Cooper von der Chapel Hill School of Medicine an der University of North Carolina hat mich sehr beschäftigt, weil es darin nicht nur um sexuellen Missbrauch sondern unter anderem auch generell um die Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen in Medien, Werbung und Popmusik ging. Die vielen konkreten Beispiele von Missbrauch, die auf der Konferenz vorgestellt wurden, waren erschütternd. Inzwischen bin ich sensibilisierter und sehe manche Dinge mit anderen Augen. Dass Berufe, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, attraktiv für Menschen mit pädophilen Neigungen sein können, überrascht dann nicht mehr wirklich.
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