Archiv von dem Author

Die Kinder hier brauchen besonderen Schutz

Francesca Scarafia koordiniert die Arbeit von Save the Children in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Halberstadt. © Bastian Strauch / Save the ChildrenÜber die Autorin: Francesca Scarafia ist Standortkoordinatorin der Arbeit von Save the Children in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Halberstadt, in der momentan rund 600 Menschen leben. Die 31-Jährige hat interkulturelle Mediation und Sprachen in Florenz und Udine studiert und bereits in Italien mit Geflüchteten gearbeitet.

Die Familien hier kommen aus Syrien, aus Afghanistan, Tschetschenien, der Balkanregion, aber auch aus afrikanischen Ländern. Eigentlich sind sie maximal für sechs Monate in der Unterkunft, aber manche bleiben auch länger. Solange ein Kind hier in der Erstaufnahmeeinrichtung wohnt, kann es keine Schule besuchen. Das ist für viele unverständlich. Sie möchten doch lernen! Eine Familie hat zuvor eine Weile in Italien gelebt. Dort gingen die Kinder zur Schule, sie sprechen fließend Italienisch. Sie haben mich gefragt, wieso sie hier nicht lernen dürfen.


Lesen Sie mehr.

„Ich konnte meine Mutter nicht retten. Sie war krank und konnte das Haus nicht verlassen.“

Seit Ende August die Gewalt in Myanmar eskalierte, sind hunderttausende Rohingya auf der Flucht – darunter zahlreiche Kinder. © Maria de la Guardia / Save the ChildrenÜber den Autor: Mike Novell ist Regionaldirektor für Asien bei Save the Children. Bereits in den frühen 80er Jahren leistete er mit Save the Children Nothilfe für Flüchtlinge, die aus Vietnam nach Indonesien flüchteten.  

Was kann dazu führen, dass mehr als 430.000 Menschen ihr Zuhause und ihr Land verlassen? Und das innerhalb nur weniger Wochen? Angriffe auf ganze Dörfer, Mord und Vergewaltigungen. Von diesen Gräueltaten erzählen uns die Rohingya-Kinder, die mehr als die Hälfte der neuankommenden Flüchtlinge in Cox’s Bazar ausmachen. Vor diesen Schrecken flohen sie aus Rakhine in Myanmar nach Bangladesch.


Lesen Sie mehr.

„Ihr ermutigt zur Flucht“ und 4 weitere Gerüchte über unser Rettungsschiff

© Jonathan Hyams/Save the ChildrenÜber die Autorin: Gemma Parkin leitet das Medienteams von Save the Children UK. 2016 war sie Teil der Besatzung unseres Rettungsschiffs „Vos Hestia“ und erlebte die Rettungseinsätze hautnah mit.

Die europäische Flüchtlingskrise ist eine der größten moralische Prüfungen für unsere Generation. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für kompletten politischen Stillstand.

Unser Rettungsschiff „Vos Hestia“ sucht das Mittelmeer nach in Seenot geratenen Flüchtlingsbooten ab – mit dem Ziel Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Dabei werden wir jeden Tag mit denselben fünf Vorwürfen konfrontiert. Wir möchten nun die Möglichkeit nutzen und auf einige dieser Vorwürfe antworten.  Denn auch wenn wir nicht die Formel für den Weltfrieden kennen, wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem, was wir tun, Leben retten.


Lesen Sie mehr.

Ein Brief direkt von der Fluchtroute

Ein Mitarbeiter auf unserem Rettungsschiff Vos Hestia sucht den Horizont ab

Was es bedeutet, Menschenleben auf dem Meer zu retten
Ein Blogbeitrag von Gillian Moyes, Search & Rescue Teamleiterin an Bord der Vos Hestia, des Rettungsschiffs von Save the Children (übersetzt ins Deutsche)

Wie sind sie nur hier gelandet? Das ist eine Frage, die ich mir jedes Mal stelle, wenn ich ein Kind sehe, das aus dem Meer gerettet wurde. Dieses Mal handelt es sich um einen Jungen mit Namen Ali*, vielleicht 17 Jahre alt, der sich gerade in unserer Krankenstation an Bord befindet. Nur wenige Stunden vorher haben wir ihn von seiner lebensgefährlichen Tortur aus dem Meer befreit. Sein ganzer Körper ist aufgrund der akuten Unternährung verkrampft. Er kann kaum sprechen. Als ich ihm helfe, etwas zu essen, kommt er langsam wieder zu Kräften und schafft es, mir ein paar Worte zuzuflüstern. Er zeigt auf seinen verletzten Fuß. Ich verstehe, dass er mir etwas sagen will: Seine Wunden sind das Ergebnis von Folter in Libyen. Mir wird dadurch etwas klarer, warum er hier ist. Ein kleiner Teil des Puzzles ist gelöst.


Lesen Sie mehr.

Kinder und ihre Familien gegen Katastrophen stark machen – Indien-Projektreise mit unseren Partnern C&A und C&A Foundation

Schon die Jüngsten bringen ihre Ideen in die Projekte ein und lernen voller Freude wie eine nachhaltige Vorsorge funktioniert.

Mit seiner hohen Bevölkerungsdichte und der Ungleichverteilung von Ressourcen zählt Indien zu einem der von Katastrophen und Krisen gefährdetsten Länder der Welt. Ökonomischer Druck drängt die Bevölkerung vom Land in die Städte, deren Infrastrukturen begrenzt sind, dies resultiert in informellen Siedlungen wie Slums in städtischen und stadtnahen Gebieten. Zugleich wird prognostiziert, dass die Intensität der Naturkatastrophen, die Indien treffen können, in den kommenden Jahrzenten zunehmen wird. Aus diesem Grund ist Indien eines der Schwerpunktländer in der weltweiten Arbeit von Save the Children.


Lesen Sie mehr.