Archiv von dem Author

Ein Brief direkt von der Fluchtroute

Ein Mitarbeiter auf unserem Rettungsschiff Vos Hestia sucht den Horizont ab

Was es bedeutet, Menschenleben auf dem Meer zu retten
Ein Blogbeitrag von Gillian Moyes, Search & Rescue Teamleiterin an Bord der Vos Hestia, des Rettungsschiffs von Save the Children (übersetzt ins Deutsche)

Wie sind sie nur hier gelandet? Das ist eine Frage, die ich mir jedes Mal stelle, wenn ich ein Kind sehe, das aus dem Meer gerettet wurde. Dieses Mal handelt es sich um einen Jungen mit Namen Ali*, vielleicht 17 Jahre alt, der sich gerade in unserer Krankenstation an Bord befindet. Nur wenige Stunden vorher haben wir ihn von seiner lebensgefährlichen Tortur aus dem Meer befreit. Sein ganzer Körper ist aufgrund der akuten Unternährung verkrampft. Er kann kaum sprechen. Als ich ihm helfe, etwas zu essen, kommt er langsam wieder zu Kräften und schafft es, mir ein paar Worte zuzuflüstern. Er zeigt auf seinen verletzten Fuß. Ich verstehe, dass er mir etwas sagen will: Seine Wunden sind das Ergebnis von Folter in Libyen. Mir wird dadurch etwas klarer, warum er hier ist. Ein kleiner Teil des Puzzles ist gelöst.


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Kinder und ihre Familien gegen Katastrophen stark machen – Indien-Projektreise mit unseren Partnern C&A und C&A Foundation

Schon die Jüngsten bringen ihre Ideen in die Projekte ein und lernen voller Freude wie eine nachhaltige Vorsorge funktioniert.

Mit seiner hohen Bevölkerungsdichte und der Ungleichverteilung von Ressourcen zählt Indien zu einem der von Katastrophen und Krisen gefährdetsten Länder der Welt. Ökonomischer Druck drängt die Bevölkerung vom Land in die Städte, deren Infrastrukturen begrenzt sind, dies resultiert in informellen Siedlungen wie Slums in städtischen und stadtnahen Gebieten. Zugleich wird prognostiziert, dass die Intensität der Naturkatastrophen, die Indien treffen können, in den kommenden Jahrzenten zunehmen wird. Aus diesem Grund ist Indien eines der Schwerpunktländer in der weltweiten Arbeit von Save the Children.


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Warum Save the Children ein eigenes Rettungsschiff einsetzt

Das Rettungsschiff von Save the Children

Dan StewartÜber den Autor: Dan Stewart ist Projekt Manager im Bereich Kommunikation bei Save the Children. Er berichtet hautnah aus unterschiedlichen humanitären Krisen.

„Wir rechneten jeden Tag damit zu sterben“, berichtet ein 16-jähriges Mädchen aus Eritrea, das die Flucht über das Mittelmeer überlebt hat.  Mehr als 3.000 Menschen sind allein in diesem Jahr bei dem Versuch, über das Mittelmeer zu fliehen, ertrunken, darunter zahlreiche Kinder. Wir dürfen das nicht länger zulassen. Save the Children hat sich deshalb dazu entschieden, seine Arbeit für Kinder auf der Flucht auszuweiten und ein eigenes Rettungsschiff einzusetzen.


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Projektbesuch in Jordanien

Ob Ärztin oder Architektin – im Mustaqbali-Zentrum in Mafraq können Kinder und Jugendliche lernen, um ihren Zukunftträumen ein Stückchen näher zu kommen.

Sally Wichmann arbeitet in der Abteilung Unternehmenspartnerschaften & Stiftungen bei Save the ChildrenÜber die Autorin: Sally Wichmann arbeitet in der Abteilung Unternehmenspartnerschaften & Stiftungen bei Save the Children Deutschland. Im Mai besuchte sie zusammen mit Vertretern der Organisation Schüler Helfen Leben Projekte von Save the Children in Jordanien.

Seit mehr als fünf Jahren herrscht Krieg in Syrien. Zahlreiche Menschen haben ihre Heimat verlassen und Schutz in den Nachbarländern gesucht, u.a. in Jordanien. Save the Children setzt hier verschiedene Projekte um, um Flüchtlingsfamilien zu unterstützen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Schüler Helfen Leben (SHL) habe ich im Mai eines dieser Projekte besucht und beeindruckende Menschen kennengelernt.


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Race for Survival – ein Wettlauf gegen den Hunger

Race for Survival 2016 Germany

Auch in diesem Jahr bestritten Schülerinnen und Schüler des Berliner Galileo-Gymnasiums den Race for Survival: Die Strecke führte sie mehrere Kilometer quer durch Berlins Mitte. Am Auswärtigen Amt sowie am Bundestag stoppten sie, um politischen Akteuren ihre Forderungen im Kampf gegen Mangelernährung zu übergeben.


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