Welttag der humanitären Hilfe 2017: #NotATarget

Der Regionalleiter von Save the Children entlädt Boxen mit Spezialnahrung für unterernährte Kinder in der Region Akobo im Südsudan.

13,5 Millionen Menschen in Syrien sind immer noch auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein Drittel davon leben in belagerten und schwer zugänglichen Gebieten. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. Im Jemen sind es 18 Millionen Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen und zusätzlich grassiert dort eine Cholera-Epidemie, an der sich mittlerweile 400.000 Menschen infiziert haben. Am stärksten sind vulnerable Gruppen davon betroffen, darunter die zwei Millionen Kinder, die im Jemen unter Mangelernährung leiden. In den Dürre- und Hungergebieten am Horn von Afrika, im Südsudan und in der Tschadseeregion sind es weitere 20 Millionen Menschen die humanitäre Hilfe benötigen. Zusammengenommen sind das mehr Menschen, als die gesamte Bevölkerung von Spanien. Diese Zahlen alleine müssten eigentlich zu einer weltweiten Welle der Hilfsbereitschaft führen. Geberländer müssten sich in der Verantwortung sehen, die humanitären Hilfspläne vollumfänglich zu finanzieren, und humanitäre Helfer müssten uneingeschränkten Zugang zu den Menschen in Not erhalten, um sie sie mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Eigentlich.


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