Tag: Katastrophen

Kinder in der Elfenbeinküste: “Mir springt täglich die Angst ins Gesicht”

Unsere Mitarbeiterin Ina Blümel ist in der Elfenbeinküste im Einsatz. Die ausgebildete Krankenschwester und Gesundheitsexpertin aus Norddeutschland arbeitet seit 8 Jahren in der Not- und Katastrophenhilfe.

„Es fehlt an Überlebensnotwendigem. Es gibt weder medizinische Geräte noch Medikamente. Die meisten Ärzte und Krankenschwestern sind während der Kämpfe in den vergangenen Wochen geflohen. Im größten Flüchtlingslager Duékoué leben derzeit 23.000 Menschen – und es gibt gerade einmal drei Hebammen für die vielen Schwangeren und jungen Mütter. Unter den Flüchtlingen sind viele Schwangere. Viele von ihnen müssen ihr Kind unter katastrophalen Umständen gebären. Einige bringen ihr Kind in den Büschen zur Welt. Sobald aber Komplikationen auftreten, wird es für Mutter und Kind lebensgefährlich. Das größte Problem, vor allem langfristig gesehen, ist, dass es nicht genug Hebammen gibt. Die wenigen Hebammen die es gibt arbeiten unter schwersten Bedingungen.
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Japan: Ein Monat danach

Ami and her mother
Als uns vor genau einem Monat am 11. März 2011 die ersten Nachrichten über das schwere Erdbeben in Japan erreichten, war schnell klar, dass diese Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort furchtbare Folgen haben wird. Die dann folgenden Meldungen über einen drohenden Tsunami und die Zerstörung der Reaktoren in Fukushima übertrafen jedoch unsere Befürchtungen.


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Côte d’Ivoire: 500.000 Kinder auf der Flucht

Landry

Landry, 14, in einem Flüchtlingslager in Liberia.

Mike Sunderland von Save the Children ist derzeit im Osten Liberias. Über 130.000 Menschen sind seit den Ausschreitungen im Nachbarstaat Côte d’Ivoire hierher geflohen. Die Bedingungen für die ankommenden Familien sind miserabel, es gibt nicht genug zu Essen und kaum sauberes Wasser. Lesen Sie hier Mike Sunderlands ersten Blog aus einem Nothilfelager in Bahn, Liberia:

Gleich zu Beginn meiner Reise fallen Schüsse. Man hört sie auf dem Fußballplatz, auf dem Jungs gerade spielen und sich Mädchen im Schatten die Haare flechten. Man hört sie in Klassenräumen, in denen Kinder gerade ihrem Lehrer zuhören. Die Mädchen und Jungen hier sind in Friedenszeiten aufgewachsen und wissen mit den Geräuschen nichts anzufangen. Ihre Lehrer allerdings können sich an den vergangenen Bürgerkrieg noch erinnern: Sie schicken die Kinder nach Hause zu ihren Eltern.


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“Ich war den Tränen nahe”

Yuriko_Seina_Ishinomaki_Japan_klein

Ian Woolverton, Leiter des Save the Children Katastrophenteams in Japan hat mit vielen Jungen und Mädchen gesprochen. Heute schildert er uns das Gespräch mit dem 9-jährigen Seina, der seine Schwester verloren hat.

Today at an evacuation centre on the outskirts of Ishinomaki, I met Seina, 9, and his mother Yuriko. Their story had me wiping tears from my eyes, and my translator, who lives in these parts, emotionally drained.


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Warum für Kinder in Japan spenden?

blog_21032011

Save the Children bittet dringend um Spenden für die Kinder im Katastrophengebiet in Japan. Viele Menschen in Deutschland fragen, warum ein wohlhabendes Industrieland wie Japan unsere Hilfe braucht. Der Leiter des Save the Children-Katastrophenteams in Sendai, Stephen McDonald, erklärt, warum es so wichtig ist zu helfen.

In the past few days I have been asked many times why people should donate or support our efforts in Japan, a wealthy country in its own right. And the answer is simple. Children all over the world are essentially the same and want the same things. They want to be secure, they want to be with their families, and most importantly they want to be children.


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